Berghütten werden im Montafon auch "Maisäße" genannt. Früher galten sie als Sommersitz der Montafoner. Im Frühjahr (Mai/Juni) zog der Mensch mit seinem Vieh der höhersteigenden Vegetation nach - bis zu den Maisäßen auf 1.200 m bis 1.600 m. Eine Interpretation des Namens als „Maiensitz" verdeutlicht diese Entwicklung.

In den Sommermonaten konnten dann auch die Höhen von 1.600 m bis 2.000 m genutzt werden und Mensch und Vieh zog auf die höhergelegene "Alp". Im September kehrte man wieder zu den Maisäßen zurück, wo inzwischen auch ein Vorrat für den Winter angelegt worden war, ehe in der Folge der Rückzug in die Täler erfolgte.

Heutzutage werden die Maisäße aufgrund ihrer außergewöhnlichen Lage und atemberaubenden Umgebung gerne zur Erholung genutzt.

Berghuette im Montafon

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